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7. September 2015

Aufstellung der DirektkandidatInnen zur Landtagswahl am 19. September

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellen am 19. September 2015 ihre altmärkischen Direktkandidatinnen und Direktkandidaten zur Landtagswahl 2016 auf. Dazu laden der Kreisverband Stendal und der Kreisverband Altmarkkreis Salzwedel gemeinsam ein.

Die Veranstaltung beginnt am 19. September um 14 Uhr im Ratssaal des Rathauses der Hansestadt Gardelegen.

Zur Aufstellungsversammlung wird die Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt, Conny Lüddemann, erwartet. Margot Göbel, die grüne Stadträtin der Hansestadt Gardelegen, wird in einem Grußwort zur Versammlung sprechen.

Wir möchten Sie über den aktuellen Stand der Bewerbungen informieren.

Wahlkreis 1 (Salzwedel)

Bewerber: Christian Franke (23)

Um die Kandidatur im Wahlkreis 1, der die nordwestliche Altmark mit den Gemeinden Salzwedel, Arendsee und große Teile der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf umfasst, bewirbt sich der Salzwedeler Stadtrat Christian Franke. Der Student der Politikwissenschaft, der zur Zeit im Europäischen Parlament in Brüssel für die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Rebecca Harms, arbeitet, kandidierte bereits 2011 für bei der Landtagswahl für diesen Wahlkreis und konnte mit einem Ergebnis über dem Landesschnitt überzeugen. Franke war 2013 auch der Bundestagskandidat der altmärkischen Grünen.

Christian Franke engagiert sich seit Jahren unter anderem für den Ausbau der B71 und B189 als Alternative zur A14 und gegen industrielle Tierhaltung in der Region. Er bewirbt sich ebenfalls für Platz 10 der Landesliste von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Franke dazu: „Ich sehe meine Bewerbung als ein Anbegoteine kritische Stimme für die Region im Landtag zu sein. Die Landesregierung aus CDU und SPD hat der Altmark nicht gut getan. Dorfschulen mussten schließen, Ortsumgehungen und Ausbau B71 sind für diese Regierung keine Prioritäten und die Kommunen im ländlichen Raum werden kaputtgespart. Ich kämpfe für klare Prioritäten in der Verkehrspolitik, Bildung vor Ort und eine lebendige Altmark für alle Generationen.“

Wahlkreis 2 (Gardelegen)

BewerberIn: offen

Zur Zeit finden konstruktive Gespräche zur Kandidatenfindung statt, die bis zur Aufstellungsversammlung am 19. September abgeschlossen sein werden.

Wahlkreis 3 (Havelberg-Osterburg)

Bewerber: David Elsholz (33)

Um die Kandidatur im Wahlkreis 3, der die nordöstliche Altmark mit den Gemeinden Osterburg, Havelberg und große Teile der Verbandsgemeinde Seehausen umfasst, bewirbt sich der Vorsitzende des Stendaler Kreisverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, David Elsholz. David Elsholz lebt seit 2010 in Boock in der Altmärkischen Höhe und arbeitet als Physiotherapeut und angehender Osteopath in Osterburg. Er ist Vater von einem Sohn und einer Tochter.

Seine Schwerpunkte liegen im Bereich Gesundheit & Soziales ebenfalls hat es sich Herr Elsholz zur Aufgabe gemacht um einen vernünftigen Ausbau der Infrastruktur ( Ausbau B 189 ) zu kämpfen sowie mit den Menschen eine gemeinsame Umsetzung und Beteiligung bei den erneuerbaren Energien zu schaffen.

Wahlkreis 4 (Stendal)

Bewerberin: Dorothea Frederking MdL (50)

Um die Kandidatur im Wahlkreis 4, der die östliche Altmark mit den Gemeinden Stendal und Bismark umfasst, bewirbt sich die altmärkische Landtagsabgeordnete Dorothea Frederking. Die Agrar- und Energiepolitikerin ist bereits seit 2011 Mitglied für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landesparlament und bewirbt sich für die Fortsetzung ihrer Arbeit in der nächsten Wahlperiode. Wie bei der letzten Wahl im Jahr 2011 bewirbt sich Dorothea Frederking erneut für Platz 5 der Landesliste von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die auf dem Landesparteitag am 26. September 2015 in Magdeburg von den Delegierten der bündnisgrünen Kreisverbände gewählt wird.

Dorothea Frederking erklärt dazu: „Dank der Unterstützung und des mir entgegengebrachten Vertrauens von vielen Bürgerinnen und Bürgern durfte ich in den vergangenen vier Jahren schwerpunktmäßig die bündnisgrüne Politik in den Kernthemen Energie und Landwirtschaft voranbringen. Wir haben Steine ins Rollen gebracht, die uns anfangs wie unüberwindliche Felsen vorkamen. Die Kohlendioxid-Verpressung in der Altmark ist vom Tisch. Bei der Energiewende ist mehr Teilhabe der Menschen an Energiewendemaßnahmen gefordert. Darüber hinaus haben wir die gravierenden Missstände in der industriellen Tierhaltung und die unzureichenden Kontrollmechanismen aufgedeckt. Damit haben wir nicht nur die Tierhaltungsverbote gegen Straathof, sondern auch die gesellschaftliche Abkehr von Tierfabriken befördert. Wir Grüne haben die Probleme in die Öffentlichkeit und die Lösungen ins Parlament getragen. Die schlimmsten Tierqualen werden nun beendet. Konkret konnten wir erreichen: Verbot des Tötens von Ferkeln aus wirtschaftlichen Gründen, Beendigung der tierquälerischen Haltungen in zu engen Kastenständen, Ende des Schnabelkürzens bei Legehennen, bessere Tierschutzkontrollen. Die zahlreichen Zuschriften zeigen mir, dass die Menschen gerade in diesem Politikfeld auf uns Grüne setzen und von uns Veränderungen erwarten. Wenn die Gesellschaft auch in Sachsen-Anhalt heute landwirtschaftliche Produktion hinterfragt und dabei das Tierwohl mehr und mehr ins Bewusstsein rückt, hat das grüne Wirken einen maßgeblichen Anteil daran. Ich würde gerne das, was wir gemeinsam begonnen haben, mit meinen Erfahrungen, meinen vielfältigen Kontakten und meiner öffentlichen Präsenz fortsetzen.“