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11. März 2018

Gründung der Landesfachgruppe „Ländlicher Raum“

Beim gestrigen Landesdelegiertenrat hat sich die Landesfachgruppe „Ländlicher Raum“ gegründet. Die Sprecher*innen sind Mirko Wolff aus dem KV Salwedel und Cathleen Hoffmann aus dem KV Stendal.

Aber warum bedarf es einer LFG „Ländlicher Raum“?

Ob in der Berichterstattung über ländliche Räume oder auf der Ebene von Analysen (auch Bündnisgrünen) gibt es ein zu beobachtendes Kontinuum:  Alle Beschreibungen, vor allem auch Bündnisgrüne, haben eine idealisierte Sicht auf ländliche Räume inne. Aktuelle Beschreibungen und Draufsichten münden zudem meist in einer defizitären Problemanalyse von ländlichen Räumen. Wie auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen ist genau das Beschriebene auch immer eine Frage der Sichtweise. Das Ländliche hält die städtischen Lebensbedingungen für Problembeladenen und das Städtische das Ländliche.

Der LFG „Ländlicher Raum“ soll es vor allem um eine stärkere Konzentration auf diese Räume gehen. Letztlich geht es also auch darum Sichtbarkeit für die Belange von ländlichen Räumen zu erzeugen. Bündnisgrüne Politikangebote müssen in den nächsten Jahren Antworten formulieren und umsetzten die nicht nur akzeptiert werden, sondern vor allem auch dem Bedarf und Prioritäten entsprechen. Für die zukünftige Arbeit einer LFG bedeutet dies vor allem Themen als solche auch zu akzeptieren, auf- und wahrzunehmen, um diese dann auch bearbeiten zu können.

Es muss uns gelingen Erzählung wie das ländliche Leben zukünftig aussehen könnte aufzuzeigen und vor allem mit adäquaten politischen Angeboten präsent zu sein und somit auch die Akzeptanz für Bündnisgrüne Politikangebote gerade im ländlichen Raum zu erhöhen. Die LFG soll in den nächsten Jahren eine Beitrag leisten über einen wertschätzenden Zugang eben diese ländlichen Räume für Bündnisgrüne Politik aufzumachen, präzise Angebote zu entwickeln und umzusetzen.