Fahrrad-und Fußgänger*innenfreundliche Städte – Nachhaltige Verkehrspolitik in der Altmark

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV ALTMARK setzen sich für eine nachhaltige und faire
Verkehrspolitik ein, die eine echte Verkehrswende in den Städten der Altmark
ermöglicht. Kurz- und mittelfristig sollten diverse Modellprojekte umgesetzt
werden. Insbesondere verkehrsberuhigte oder autofreie Straßen mit viel Platz für
Fußgänger*innen, Fahrradfahrer*innen und Rollstuhlfahrer*innen sollten geprüft
und bei der Planung zukünftiger Verkehrskonzepte stets berücksichtigt und
integriert werden.

Außerdem ist ein stärkerer Fokus auf Mobilität mit dem Fahrrad notwendig. Dafür
müssen mehr, größere und sicherere Fahrradwege oder Fahrradzonen konzeptioniert,
eingerichtet und gebaut werden. Auch sonstige Infrastruktur für Fahrräder muss
gestärkt werden. Das heißt neue, diebstahlsichere und barrierearme
Fahrradstellplätze, Förderung von Fahrrad-sharing Angeboten, Förderung von
Lastenfahrrädern, beidseitiges Befahren von Einbahnstraßen, Einsatz von
Grünpfeilschildern für Fahradfahrer*innen, bauliche Trennung von Radwegen,
Schaffen von Reperaturzentren, gute Anbindung an andere Mobilitätsoptionen und
der Bau von Fahrradstraßen. Langfristig sollen so echte, verlässliche und
sichere Alternativen für den Schul-, Arbeits- und Freizeitverkehr geschaffen
werden.

Verpflichtend für eine faire Verkehrswende ist für uns auch stets Barrierearmut
zu berücksichtigen und zu realisieren.


Beschlossen auf der digitalen Mitgliederversammlung am 10.06.2020.

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