Michael Dihlmann

Ich bin Michael Dihlmann – Diplom Agraringenieur, 54 Jahre alt, habe fünf Söhne und eine Enkeltochter und lebe im Idener Ortsteil Busch. Mit den beiden Ältesten führe ich unseren landwirtschaftlichen Bioland-Betrieb mittlerweile in der 15. Generation. Ich bin schon viele Jahre Mitglied bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Unsere Familie stammt aus Württemberg, in dem Dorf Wurmberg waren wir Landwirte, soweit die Kirchenbücher zurück reichen, vor über 30 Jahren ist die Altmark meine neue Heimat geworden.

Daher ist es für mich wichtig, langfristig und auch an die kommenden Generationen zu denken, was das Klima, die Ressourcen und das menschliche Miteinander in der Region und im Land angeht. 

Wohl wissend, dass viele Generationen vor mir hart geschuftet haben, um die Familien zu ernähren und den kommenden Generationen vielleicht ein etwas besseres Leben zu ermöglichen, als sie es selbst hatten, ist es mir ein großes Anliegen, auch meinen Teil dazu beizutragen, dass meine Kinder, Enkel und künftige Generationen ein Land vorfinden, in dem die klimatischen Bedingungen weiterhin flächendeckend wirtschaftliche und nachhaltige Landwirtschaft zulassen. 

Ich lebe sehr gerne in der Altmark und das menschliche und kulturelle Umfeld gefällt mir gut.

Mein Ansporn war es immer, mich in das Vereins- und Kulturleben einzubringendes es zu bereichern, auch um die junge Generation in der Gegend zu halten. 

Ich bin mittlerweile tief in der Region verwurzelt und vielfältig engagiert:

– Als Vorsitzender des „Vereins zum Erhalt und zu Pflege Altmärkischen Brauchtums e.V.“

– Als Gründer und Koordinator des „Oldtimerstammtisch Calberwisch“

– Aktives Mitglied in der „Geschichtswerkstatt Stendal e.V.“

– Mitinitiator des „Bündnis-Wische-Energie“

– Vorstand in der Erzeugergemeinschaft „Öko-Korn-Nord“ w.V.

Als Landwirt mit einem bäuerlichen Familienbetrieb weiß ich, wie wichtig verlässliche politische Rahmenbedingungen und Klimaschutz für unsere Bauern sind, dafür und für mehr regionale Wertschöpfung möchte ich mich im Landtag einsetzen.

Klima schützen und Energiewende gestalten

Insbesondere bei der Energiewende müssen Bürger und Kommunen mehr an den Projekten beteiligt werden, Mitwirken statt Gegenprotest – übrigens ganz im Gegenteil von Großkraftwerken oder den dazugehörigen Tagebauen, dort wird meist über die Köpfe der Gemeinden hinweg entschieden.

Die Kommunen können bei PV- und Windenergieanlagen auch heute schon sehr viel mitbestimmen und gemäß neuen gesetzlichen Regelungen auch finanziell an PV und Windenergieanlagen beteiligt werden. 

Ich bin schon heute unterwegs und erläutere, wie von diesen Möglichkeiten und Entwicklungschancen Gebrauch gemacht werden kann.

Die Netzentgelte müssen gesenkt und Gegenden mit viel erneuerbarer Energie dürfen beim Strompreis nicht länger benachteiligt werden. Wege für Kommunale Stromtarife und direkte Stromversorgung der Anliegergemeinden müssen ermöglicht und der gesetzliche Rahmen dafür geschaffen werden.

Regionale Wertschöpfung stärken

Regionale Wertschöpfung stärken heißt für mich neben Mehreinnahmen für die Gemeinden aus der erneuerbaren Stromproduktion auch Ansiedlung von Firmen, die unsere Agrarprodukte veredeln, regionale kleine und mittlere Schlachthöfe und Schlachtstätten, die nebenbei noch die Tiertransporte reduzieren.

Verarbeitung unserer Agrarprodukte hier in der Region, und Ansiedlung energieintensiver Branchen in die Regionen, wo Energie erzeugt wird.

Daneben auch Ausbau der Wasserstoff- und e-Fuel-Produktion, damit überschüssige Energie endlich sinnvoll verwendet wird. Ein Industrieland wie Deutschland kann es sich nicht leisten, dass Wind- und PV- Anlagen abgestellt werden, weil für den Strom im Moment kein Bedarf besteht. Natürlich muss auch der Ausbau der Stromtrassen zügig vorangebracht werden. 

Lebendige Dörfer erhalten

Vereine bringen die Menschen zusammen, als Vereinsmensch weiß ich schon lange, wie wichtig funktionierende Vereine für das ländliche Zusammenleben sind. Vereinsfeste und öffentliche Aktivitäten machen das Dorfleben genauso interessant, wie gut besuchte Dorfgemeinschaftshäuser und Gaststätten.

Als Ausrichter unzähliger großer und kleiner Veranstaltungen habe ich die Erfahrung gemacht, wie viel Energie das kostet, und wie oft die bürokratischen Hürden die Vereine zurückwerfen. Hier wünsche ich mir mehr Begleitung und Beratung seitens der Kommunen, und weniger Auflagen. Dafür werde ich mich einsetzen.

Moderne Mobilität ermöglichen:

Die Elektromobilität kommt weiter voran, in wenigen Jahren werden wir ein vielfaches an E- Autos auf den Straßen sehen. Wir brauchen auch in den Dörfern Schnellladestationen, damit jeder die Möglichkeit hat, sein Auto schnell vollzutanken. Insbesondere in den Gemeinden, in denen erneuerbare Energieprojekte umgesetzt werden, muss diese wichtige Infrastrukturmaßnahme von Angang an in die Planung aufgenommen werden. Die Lademöglichkeiten müssen im gleichen Verhältnis wachsen wie der Anteil der E-Autos.

Wir reden miteinander:

Ich bevorzuge miteinander zu reden als übereinander!

Gerne zu zweit bei einem Bier oder Kaffee, gerne zu dritt oder viert bei einer geselligen Runde Skat auf meinem Biolandhof:

Nennt mir am besten mehrere Wunschtermine und eine Möglichkeit Euch zu kontaktieren, dann werde ich versuchen, einen der Termine zu bestätigen oder einen Ersatzvorschlag machen.

Euere Kinder könnt ihr gerne mitbringen: Es gibt Tiere auf dem Hof und einen Spielplatz nebenan.

Terminanfragen hier:

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