Wahlkreis 2: Tobias Kremkau

Porträt von Tobias Kremkau im Freien. Er blickt lächelnd in die Kamera, trägt einen dunklen Vollbart und ein schwarzes Hemd. Warmes Sonnenlicht fällt durch den unscharfen, grünen Hintergrund.
Bündnisgrüner Direktkandidat im Wahlkreis 2 (Gardelegen - Oebisfelde): Tobias Kremkau

Mein Name ist Tobias Kremkau, ich bin 41 Jahre alt, Vater von zwei Kindern und Direktkandidat für den Wahlkreis 2 Gardelegen–Oebisfelde. Mit der Altmark bin ich familiär sehr eng verbunden. Die Altmark ist für mich mehr als ein Wahlkreis: Sie ist Teil meiner Familiengeschichte – mein Nachname verrät es. Ich kenne die Stärken der Region ebenso wie die Herausforderungen des Alltags und möchte gemeinsam mit den Menschen vor Ort an tragfähigen Lösungen arbeiten.

Meine wichtigsten politischen Ideen:

  • Mobilität, die jedes Dorf erreicht: Bus, Bahn und flexible Rufangebote besser miteinander verbinden und sichere Radwege ausbauen. So bleiben Arbeit, Schule, Arzt und Freizeit auch ohne eigenes Auto erreichbar.
  • Leerstände nutzen, Ortskerne stärken: Ungenutzte Gebäude in MehrWertOrte für Coworking, Dorfläden, Gemeinschaftsräume und bezahlbaren Wohnraum verwandeln. Das belebt unsere Ortskerne und schafft mehr Platz für neue Ideen.
  • Familien das Bleiben erleichtern: Verlässliche Betreuung, wohnortnahe Schulen, medizinische Versorgung und attraktive Freizeitangebote sichern. Unsere Dörfer sollen Orte sein, an denen Kinder gut aufwachsen und Familien eine Zukunft sehen.
  • Energiewende mit Gewinn für alle: Kommunen und Bürger*innen an Wind- und Solarprojekten beteiligen. Die Einnahmen sollen die kommunalen Haushalte entlasten und vor Ort in Vereine, Infrastruktur und niedrigere Energiekosten fließen.

… und natürlich bin ich gegen Nazis. Kein origineller Punkt, aber leider notwendig.

Der Wahlkreis Gardelegen–Oebisfelde ist geprägt von engagierten Menschen, lebendigen Dörfern und großen Entfernungen. Ich möchte, dass ein gutes Leben hier nicht vom eigenen Auto, vom Wohnort oder vom persönlichen Einkommen abhängt. Dafür brauchen wir verlässliche Mobilität, starke Ortskerne und mehr Unterstützung für diejenigen, die vor Ort Verantwortung übernehmen.

Als Berater für Coworking und Regionalentwicklung weiß ich: Leerstand ist nicht nur ein Problem, sondern auch eine Chance. Mit guten Konzepten können aus ungenutzten Gebäuden neue Arbeitsorte, Dorfläden, Begegnungsorte oder Räume für Vereine entstehen.

Politisch setze ich mich besonders für bessere Mobilität und lebenswerte Dörfer ein. Bus, Bahn und flexible Angebote müssen so zusammenspielen, dass Menschen auch ohne eigenes Auto zuverlässig zur Arbeit, zur Schule, zum Arzt oder zum nächsten Bahnhof gelangen. Gleichzeitig brauchen unsere Orte lebendige Treffpunkte, starke Vereine, gute digitale Infrastruktur und echte Zukunftschancen für Familien.

Ich selbst engagiere mich im Schachverein und Genossenschaften – so gründe ich derzeit in Magdeburg eine Kneipengenossenschaft mit, damit eine Gaststätte auch nach dem anstehenden Betreiberwechsel erhalten bleibt. Dort zeigt sich für mich ganz praktisch, was auch unsere Region stark macht: Menschen, die Verantwortung übernehmen und gemeinsam etwas aufbauen. Dieses Engagement in unserer Region möchte ich politisch unterstützen, das Ehrenamt stärken und ihm mehr Gestaltungsspielraum geben.

Ich kandidiere, weil unsere Altmark nicht noch mehr Sonntagsreden braucht, sondern gute Verbindungen, lebendige Begegnungsorte und eine Politik, die den Menschen vor Ort etwas zutraut. Dafür bitte ich um dein Vertrauen.

Politik beginnt für mich mit dem Zuhören.
Deshalb freue ich mich auf deine Fragen,
neue Ideen und auch auf Widerspruch
per E-Mail, auf Mastodon oder persönlich
bei einer Partie Schach, einem Humpen Bier
oder einer Tasse Kaffee.