Sommer, Campingplätze, Gespräche und viel Altmark: Am Donnerstag waren Felix Banaszak und Suse Sziborra-Seidlitz bei uns in der Altmark unterwegs.
Hoher Besuch in der Altmark: Unser Bundesvorsitzender Felix Banaszak war bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen bei uns zu Gast. Diesmal kam er gemeinsam mit unserer Spitzenkandidatin für die Landtagswahl, Suse Sziborra-Seidlitz, in unsere Region, um mit Menschen auf Campingplätzen ins Gespräch zu kommen, zuzuhören und über bündnisgrüne Politik für ländliche Räume zu sprechen.
Der Tag begann auf dem Waldbad-Campingplatz am Wischer. Bei sommerlichen 33 Grad kamen dort erste Gespräche zustande – direkt, offen und nah an den Themen, die Menschen in unserer Region bewegen. Besonders eindrücklich war die Begegnung mit einem jungen Paar: Er Zeitsoldat, sie Pflegerin. Beide übernehmen in ihrem Alltag Verantwortung für andere und haben im Gespräch deutlich gemacht, dass Engagement, Verlässlichkeit und der Wille, etwas beizutragen, keine Frage des Alters sind.
Genau solche Begegnungen sind es, die politische Besuche vor Ort so wertvoll machen. Denn Politik entsteht nicht nur in Parlamenten, Sitzungsräumen oder Parteitagen. Sie entsteht auch dort, wo Menschen leben, arbeiten, Urlaub machen, sich begegnen und miteinander ins Gespräch kommen.

Am Abend ging es weiter auf den Campingplatz am Schönfelder See bei Kamern. Dort kamen über 65 Menschen zusammen, um bei Gegrilltem, Getränken und sommerlicher Atmosphäre mit Felix, Suse und uns Altmarkgrünen ins Gespräch zu kommen. Die Stimmung war offen, interessiert und respektvoll – auch dort, wo unterschiedliche politische Sichtweisen aufeinandertrafen.
Für uns als Kreisverband war dieser Abend ein starkes Zeichen: Viele Menschen in der Altmark wünschen sich, dass Politik nicht nur über ländliche Räume spricht, sondern zu ihnen kommt. Sie wollen gehört werden. Sie wollen ernst genommen werden. Und sie wollen erleben, dass demokratische Parteien auch dort präsent sind, wo progressive Stimmen sich manchmal allein gelassen fühlen.
Zwischen den Gesprächen blieb auch Zeit für das, was zur Altmark ebenfalls gehört: Wege mit dem Fahrrad, der Blick auf die Landschaft, ein bisschen Grillen, ein bisschen Schach und viele kleine Begegnungen am Rand. Politik muss nicht immer steif und distanziert sein. Sie darf nahbar sein, neugierig, lebendig und manchmal auch einfach menschlich.
Wir bedanken uns bei Felix und Suse für ihren Besuch, bei allen Gästen für die offenen Gespräche und bei allen, die diesen Tag möglich gemacht haben. Solche Veranstaltungen zeigen: Demokratie lebt vom Austausch. Vom Zuhören. Vom Widerspruch. Und von der Bereitschaft, auch dort miteinander zu reden, wo man nicht immer einer Meinung ist.
Die Altmark verdient Aufmerksamkeit, Präsenz und politische Angebote, die ihre Realität ernst nehmen. Genau dafür werden wir weiter unterwegs sein – auf Campingplätzen, Marktplätzen, in Dörfern, Städten und überall dort, wo Menschen mit uns ins Gespräch kommen wollen.
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