Baugebiet am Werder in Osterburg

Pressemitteilung des Osterburger Stadtrats David Elsholz

Zum Baugebiet am Werder in Osterburg erklärt David Elsholz, Stadtrat in Osterburg (B90/Die Grünen):

Bei der letzten Stadtratssitzung haben wir erlebt, wie wichtig Bürgerbeteiligung in den Ratssitzungen sein kann.
Es gibt augenscheinlich viele Menschen, die mit der Bauplanung der Hansestadt Osterburg nicht so glücklich sind!
Natürlich ist es wichtig, dass es genügend Wohnraum für junge Menschen gibt, die hier in die Stadt Osterburg ziehen wollen.
Aber wir müssen endlich anfangen, nachhaltige Lösungen zu finden, nicht immer neue Versiegelung von Flächen durch Investoren. Der Bürgermeister spricht von jungen Familien, die Bauen wollen und nun sollen sie in am Reißbrett gezeichneten Häusern leben, die alle gleich aussehen und das am besten noch zur Miete!

Schauen wir uns den Drescherhof an. Dort, wo der Bürgermeister nach eigener Aussage nicht wohnen möchte. Warum entwickelt die Stadt nicht eigene Projekte, warum schaffen wir es nicht, vorhandene Infrastruktur zu nutzen und vor allem im Innenstadtbereich den Leerstand zu bekämpfen und hier attraktive Lösungen für Neueigentümer zu schaffen! Hier sind wir gefragt, Ideen zu entwickeln und uns zukunftsfähig aufzustellen. Weniger Neubau auf grüner Wiese, Erhalt von Naherholungsgebieten und Nutzung von vorhandener Infrastruktur. Wir müssen uns natürlich auf die Lebenswünsche der Menschen einstellen, hier heißt es aber auch, das wir das Landleben attraktiver gestalten müssen, für junge Menschen, bessere Anbindungen schaffen, guter Internetausbau.

Wir können nicht nur auf die Mittelzentren setzten, sonst erleben wir ein weiteres Sterben der Dörfer.

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