Populistischer Naturschutz ist Populismus – aber kein Naturschutz

In der vergangenen Woche haben Vertreter*innen einer rechten Partei und deren Sympathisant*innen einen Verein gegründet, der sich für Naturschutz in der Altmark einsetzen möchte. Engagement für Naturschutz klingt auf den ersten Blick erstmal nach einer gute Sache. Ein näherer Blick lohnt sich aber, wenn Rechtspopulist*innen sich für die Natur begeistern.

Wenn etwa der Schatzmeister mit „Naturschutz ist Heimatschutz“ für den neuen Verein wirbt, wird schnell klar, mit welcher Ideologie dort gearbeitet wird.

Der Slogan kommt Ihnen bekannt vor? Kein Wunder! Den gleichen Wortlaut hatte bereits die NPD auf ihren Plakaten.

Mit Formulierungen wie „Heimatschutz“ wollen Rechtspopulist*innen unsere Heimat spalten und Menschen mit anderer Herkunft ausgrenzen.

Es soll klar machen, dass die die hierher migriert sind, hier nie ihre Heimat finden können. Dahinter steht eine Reinheitsideologie, bei der der Schutz der Natur auch immer mit dem Schutz der Heimat vor „fremden“ Einflüssen verbunden wird.
Wenn Populisten und Rechte Naturschutz für sich entdecken, dann tuen sie das nicht, weil sie gute Menschen sind, dann tuen sie das, um sich als Wolf im Schafspelz zu tarnen und ihre menschen-verachtenden Ideologien in Naturschutz verpackt unter die Menschen zu bringen.

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